Nicht ganz zwei Jahre zuvor war ich im Rahmen einer Online-Veranstaltung (es waren die Pandemiejahre, und wir alle lernten, was "Zoom" war) gefragt worden, ob ich nicht mal wieder unserem "Mann im All", Perry Rhodan, dabei helfen wolle, die Milchstraße zu retten – da konnte ich ja schlecht Nein sagen, oder?
Und außerdem, so sagte man mir, hätte ich noch nie einen 99er-Band geschrieben; das müsse ich aber unbedingt mal machen.
So kam es, dass ich mich drei Wochen im September 2022 damit vergnügte, die Vorgaben der Exposéredaktion in einen Roman umzusetzen und den unsterblichen Helden kreuz und quer durch Raum und Zeit zu jagen.
Ob es der "richtige" Abschluss für diesen Zyklus war, darüber gehen die Meinungen auseinander. Aber das festzulegen war ja nicht meine Aufgabe; das ist Sache der Exposé-Autoren (als ich anfing, den Roman zu schreiben, war gerade erst Band 3185 erschienen, und ich hatte keine Ahnung, was in den Bänden davor passieren mochte). Ich persönlich war froh, keine gigantomanische Raumschlachten schildern zu müssen (was in den alten Zeiten Standard war für einen Band mit der 99 am Ende), sondern mich auf die Figur Rhodans konzentrieren zu dürfen: Es war auf jeden Fall ein
ungewöhnlicher
Abschluss.
Und ohnehin
endet
die Geschichte ja nie wirklich, sondern geht immer weiter und weiter …