Das Buch zum Super-Wahljahr.

Worum es denn in meinem nächsten Roman ginge, werde ich jetzt immer häufiger gefragt.

Zeit, endlich ein bisschen was darüber zu verraten. Es geht darum:

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"So eine Wahlfälschung ist eine Heidenarbeit. Sie brauchen eine Menge Leute, die falsche Stimmzettel herstellen, Urnen verschwinden lassen und gefälschte Urnen an deren Stelle schmuggeln und so weiter. Und letzten Endes kommt es doch heraus, weil bei so vielen Leuten immer einer den Mund nicht halten kann. Wenn Sie dagegen Wahlcomputer verwenden, reicht ein einziger Mensch, der die richtigen Passwörter kennt und Zugang zum System hat, um Millionen von Stimmen innerhalb von Sekunden zu verändern."

Angenommen, in Deutschland wird 2009 eine neue Regierung gewählt.

Angenommen, jemand hat die Passwörter.

Angenommen, er nutzt sie...

Und wer jetzt denkt, das seien haltlose Spekulationen und wilde Phantasien, darf gerne anhand der Fußnoten (der Roman hat 100 davon) herausfinden, dass die Wirklichkeit noch viel abstruser ist als alles, was Romanautoren sich ausdenken könnten...