$1,000,000,000,000 für € 3,99

Nein, dies ist keine Wechselkursangabe und hat auch nichts damit zu tun, dass in jüngster Zeit der Börsenwert zweier amerikanischer Firmen – nämlich der von Apple und der von Amazon – die Marke von 1 Billion Dollar überschritten hat, sondern soll schlicht und einfach darauf hinweisen, dass mein vor ziemlich genau 17 Jahren, nämlich am 11. September 2001 (ja, genau an dem 11. September) erschienener Roman "Eine Billion Dollar" in seiner elektronischen Form derzeit für nur € 3,99 erhältlich ist, und zwar noch bis zum 30. September 2018. Danach wird das eBook wieder die regulären € 8,99 kosten – was immer noch ein guter Wechselkurs wäre.

Übrigens erklärt eine der Romanfiguren an einer Stelle des Romans auch, wieso der Börsenwert einer Firma und reales Vermögen in dieser Höhe bei weitem nicht dasselbe sind.

Dritte Leseprobe "NSA" ist online

Nur ganz kurz die Mitteilung, dass nun auch der dritte und letzte Teil der Leseprobe aus meinem neuen Roman "NSA - Nationales Sicherheits-Amt" verfügbar und bereit ist, Ihnen Appetit auf das ganze Buch zu machen. Das, wie ich, glaube ich, schon das eine oder andere Mal erwähnt habe, spätestens ab dem 28. September 2018 in jeder guten Buchhandlung zu haben sein sollte.

Termine der Lesereise im Herbst stehen fest

Nun stehen sie fest, die Termine meiner "NSA"-Lesereise: Am 4. Oktober geht es in Hamburg los, mit einer Lesung im Rahmen des Harbour-Front-Literaturfestivals, dann geht es nach Hannover, Ulm, Erfurt und schließlich nach Frankfurt zur Buchmesse. Die genauen Termine und Einzelheiten sind, wie üblich, meinem Kalender zu entnehmen.

Und bitte nicht mich jetzt vollballern mit Mails, warum ich nicht hier oder da oder dort, wo ich noch nie war, lese: Ich bin es nicht, der die Lesungsorte bestimmt – die jeweiligen Veranstalter sind es, das heißt, in der Regel Buchhandlungen, Stadtbüchereien oder Festivalorganisatoren. Die müssen auf die Idee kommen (oder: gebracht werden …), mich einzuladen, müssen sich dann mit diesem Wunsch an den Verlag zu wenden, und dort gibt es eine tüchtige Dame, die aus Wünschen, Terminen und Zugverbindungen eine Lesereise zusammenpuzzelt.

"Herr aller Dinge" elektrisch mit Rabatt

Eine Information, die für Besitzer elektronischer Lesegerät von Interesse sein kann: Bastei-Lübbe führt u.a. mit meinem Roman "Herr aller Dinge" eine zeitlich begrenzte Preisaktion durch. Vom 1. bis zum 31. August 2018 wird die eBook-Ausgabe statt regulär € 8,99 nur € 3,99 kosten.

Wer jetzt immer noch nicht lesen mag, wie man alle Menschen reich machen könnte, der will es wahrscheinlich tatsächlich nicht wissen …

Zweite Leseprobe "NSA" ist online

Jetzt sind es nur noch zwei Monate – Anlass, die Wartezeit mit dem zweiten Teil der Leseprobe zu … ja, was? Versüßen? Verkürzen? Noch unerträglicher zu machen? Wie auch immer, der Autor wünscht jedenfalls viel Spaß beim Lesen.

Übrigens sei daran erinnert, dass man Bücher auch vorbestellen kann, nicht nur bei den einschlägigen Online-Händlern, sondern auch bei der Buchhandlung Ihres Vertrauens. Und anders als bei den Riesen, bei denen ein Computer das bestellte Buch punktgenau erst am offiziellen Erscheinungstag eintüten und verschicken lässt (oder Ihnen elektrisch direkt aufs Lesegerät zaubert), nehmen, wie ich mir habe sagen lassen (und aus Emails weiß, die anders nicht zu erklären sind), manche Buchhändler das mit dem Erscheinungstag nicht so genau, sondern rücken die Bücher heraus, sobald sie sie auf Lager haben.

Erste Leseprobe "NSA" ist online

Eschbach_NSA
In den letzten Monaten hat ein Kürzel für beträchtliche Aufregung gesorgt: die DSGVO, die "Datenschutz-Grundverordnung" – ein dunkelsinniges Gesetzeswerk, das selbst Anwälte vor Rätselraten stellte, was damit genau gemeint sein könnte, und von dem immer noch nicht so recht klar ist, was man nun wirklich tun oder lassen muss, um nicht in den Genuss der angedrohten hohen Strafen zu kommen – sorgte weltweit dafür, dass Internetseiten um meterlange juristische Texte ergänzt wurden, die in Wahrheit kein Mensch liest (außer gewissen üblen Gestalten, die in der Textsuppe ein Haar suchen, das sie dem Betreiber der Seite kostenpflichtig unter die Nase halten können). Und einzig Ex-Piratin Marina Weisband stellte die Frage aller Fragen, nämlich: Wovor soll uns die DSGVO eigentlich schützen?

Antwort: Vor nichts.

In Diskussionen über den Datenschatz klingt es meist so, als sei das Schlimmste, was uns durch die Überwachung unserer Internetaktivitäten drohen könnte, das, dass Amazon uns Werbung präsentiert, die uns tatsächlich zum Kauf eines Produkts verleitet, oder, wenn mal bisschen tiefer gedacht wird, dass uns ein Job durch die Lappen geht, weil wir (womöglich gar nicht wegen uns selbst, sondern z.B., weil wir für einen Roman recherchieren) längere Zeit auf Informationsseiten über irgendeine Erbkrankheit unterwegs waren. Dabei ist das alles Pillepalle. Es sind nicht Firmen, vor denen wir Angst haben müssen, sondern Regierungen. Amazon oder Google werden uns nicht um vier Uhr morgens die Tür eintreten, um uns zu verhaften und unauffindbar in irgendwelche Verhörzellen zu verschleppen – Regierungen dagegen machen das ständig irgendwo auf der Welt.

Genau um dieses Thema geht es in meinem neuen Roman "NSA – Nationales Sicherheits-Amt". Und wer sich schon einmal ein bisschen einlesen will, kann das nun tun; die erste Leseprobe ist online, zwei weitere werden im Monatsabstand folgen.

Planänderungen

Zwei Änderungen im Plan haben sich ergeben:

1. Eigentlich hatte ich nicht vorgehabt, auf die Buchmesse nach Leipzig zu kommen, aber dann hat mich 3sat zu einem Gespräch an ihrem Stand eingeladen zum Thema "Die Kraft des Utopischen. Über Science Fiction und literarische Utopien", und diesem Ruf wollte ich mich dann doch nicht verweigern. Weitere Teilnehmer bzw. Moderatoren der Runde werden Sandra Kegel, Denis Scheck und Gert Scobel sein, das Ganze steigt am Freitag, dem 16. März 2018, um 14 Uhr am 3sat-Stand (Glashalle, Empore Nord, Stand 18). Die Veranstaltung wird auch aufgezeichnet und später online gestellt, hat man mir versichert.

2. Der Bastei-Lübbe-Verlag hat umdisponiert. Mein neuester Roman wird nicht am 30. 8. erscheinen, sondern erst etwa einen Monat später, am 28. 9. 2018. Das ist jedenfalls im Moment der Stand. Gedrückte Daumen sind willkommen.

Funkstille

Ja, es herrschte lange Funkstille auf meinem Blog. Das wird auch so schnell nicht ändern. Erfahrene Besucher dieses Netzplatzes wissen, dass das immer dann der Fall ist, wenn's gerade viel zu schreiben gibt – aber eben keine neuen Mitteilungen, sondern neue Bücher! Diesbezüglich ist gerade allerhand in der Pipeline – auch wenn ich im Moment noch nicht mehr verraten will als einen Termin: Am 30. August wird bei Bastei-Lübbe mein nächster Roman erscheinen. (Hat sich geändert.)

Weitere Informationen folgen, sobald sie spruchreif sind. Und jetzt zurück an den Schreibtisch …

Mitglied im PEN

Ich hab es normalerweise nicht so mit Mitgliedschaften in irgendwelchen Verbänden, Gruppen, Organisationen oder gar Parteien, aber als ich letzten Herbst eingeladen wurde, dem PEN-Zentrum deutschsprachiger Autoren im Ausland beizutreten, habe ich beschlossen, dass dies die Ausnahme sein soll, die die Regel bestätigt. Und so bin ich nun neuerdings PEN-Mitglied.

PEN steht übrigens nicht für den pen, den Schreibstift des Autors also, sondern ist die Abkürzung für "Poets, Essayists and Novelists", weswegen bisweilen auch die Schreibweise P.E.N. anzutreffen ist. Es ist der bekannteste und wohl auch größte internationale Autorenverband. Der "deutsche Exil-PEN" wurde 1934 in Großbritannien von Lion Feuchtwanger, Ernst Toller, Max Herrmann-Neiße und Rudolf Olden in Abgrenzung vom bestehenden, aber bereits von den Nationalsozialisten vereinnahmten deutschen PEN unter dem Namen „Deutscher PEN-Club im Exil“ gegründet. Erster Präsident wurde Heinrich Mann. 1948 erfolgte die Umbenennung in "PEN-Zentrum deutschsprachiger Autoren im Ausland" – ein Name, der mir heute angemessener erscheint, da ich mich ja nicht als im Exil lebend empfinde; ich wohne lediglich in einem anderen Mitgliedsland der Europäischen Union.