Kurd-Laßwitz-Preis für "NSA"

Dieser Tage kam das Mail des Treuhänders Udo Klotz, dass mein Roman "NSA – Nationales Sicherheits-Amt" den diesjährigen Kurd-Laßwitz-Preis gewonnen hat, und zwar mit deutlichem Abstand: Hier findet man bei Interesse alle Details.

Der Kurd-Laßwitz-Preis ist ein undotierter Preis, der jährlich von Autoren, Übersetzern, Herausgebern, Verlegern, Lektoren, Graphikern und Fachjournalisten der deutschsprachigen Science-Fiction vergeben wird. Er wurde 1980 nach dem Vorbild des amerikanischen Nebula Award ins Leben gerufen und wird in den Kategorien Roman, Erzählung, ausländisches Werk,Übersetzung, Grafik, Hörspiel vergeben. Außerdem gibt es ein bis zwei Sonderpreise für besondere Leistungen.

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Goldene Schallplatte!

Eine Goldene Schallplatte, das weiß jemand meines Alters noch aus der Zeit, in der man die BRAVO gelesen hat, bekommen Sangeskünstler und dergleichen für eine gewisse, sehr hohe Zahl verkaufter Tonträger – damals waren das Leute wie die Beatles, ABBA oder Heintje. Üblicherweise wurden solche Schallplatten auf Pressekonferenzen überreicht, dann den anwesenden Fotografen präsentiert, und wenn die fertig waren mit Blitzen, kam das Ding an die Wand im heimischen Wohnzimmer oder Tonstudio. Und je mehr Goldene Schallplatten ein Künstler hatte, desto erfolgreicher durfte er sich fühlen, klar.

Dass ich auch als Schriftsteller mal eine Goldene Schallplatte kriegen würde, hätte ich mir allerding im Leben nie träumen lassen. Und doch ist es passiert. Nicht auf einer Pressekonferenz, und Blitzlichtgewitter gab's auch nicht, stattdessen kam der Paketbote und lieferte ein großes Paket ab, aber, hey, ist das cool! Eine Goldene Schallplatte! Ich!

Ehe jemand fragt, um welche Lieder es geht und was ich gesungen habe: Nein, nein – die Goldene Schallplatte gab's für 100.000 verkaufte Hörbücher vom "Jesus Video". Hörbücher, die es übrigens natürlich nicht auf Schallplatte gibt, sondern nur auf CD oder als Download.

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"NSA" auf der Longlist …

Mein Roman "NSA – Nationales Sicherheits-Amt" steht auf der Longlist des Phantastikpreises der Stadt Wetzlar: Das sei sicherheitshalber noch rasch gemeldet, ehe die 11-köpfige Jury die Longlist Anfang Juni auf eine Shortlist verdichtet. Wer sonst noch auf der Liste steht und mit welchen Büchern und was es darüber sonst noch zu wissen gibt, findet man bei Interesse hier.

Nochmal die "Nerdizisten" …

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Der unlängst erwähnte Podcast ist inzwischen online: Hier zu finden.

"Next Frontiers" – der Zukunftskongress

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"Der Next Frontiers Kongress bringt Wissenschaftler und Experten aus der Wirtschaft mit Science-Fiction-Autoren ins Gespräch. Wenn nicht nur die unterschiedlichsten wissenschaftlichen Disziplinen aufeinandertreffen, sondern die Ideen von Autoren das Denken in ganz neue Richtungen lenken, es mitunter gar auf den Kopf stellen, können gemeinsame Visionen entstehen."


So stellt sich der vom 27. – 29. Juni 2019 in Stuttgart stattfindende "Next Frontiers"-Kongress, zu dem ich ebenfalls eingeladen bin, auf seiner Website vor. Das Programm klingt so interessant, dass man bedauern kann, keine Zeitmaschine zu haben, mit deren Hilfe man sich in drei Veranstaltungen gleichzeitig setzen könnte …

Lesereise im Juli erweitert!

Es sei darauf hingewiesen, dass zu meiner Lesereise Anfang Juli noch ein paar Orte dazugekommen sind. Ich werde in Stuttgart, Mannheim, Wolfsburg, Braunschweig, Dortmund, Tübingen und Fürth sein, in dieser Reihenfolge. Alles Weitere findet sich, wie immer, im Kalender.

"Neue Rundschau"

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Wussten Sie, dass die "Neue Rundschau" eine der ältesten Zeitschriften Deutschlands ist? Ich auch nicht, ehe ich gefragt wurde, ob ich nicht etwas dafür schreiben wollte.

Also: Samuel Fischer (das "S." im Verlagsnamen "S. Fischer") hat sie 1890 als Kulturzeitschrift gegründet, und seither erscheint sie, Weltkriegen und dergleichen weitgehend widerstehend, und 2019 eben im 130. Jahrgang. Das Heft 1 besagten Jahrgangs trägt den Titel "Jenseits von Raum und Zeit" und den Untertitel "Phantastische Literatur im 21. Jahrhundert", und um selbige geht es darin – offenbar zum ersten Mal in der langen Geschichte des Magazins, wie man aus dem Editorial herauslesen kann.

Ich bin dabei mit einer kurzen Kurzgeschichte, die den Titel "Das Upgrade" trägt, und einem Essay, in dem es um die Mondlandung vor 50 Jahren geht und was das heute mit uns zu tun hat. Wobei die Bezeichnung "Heft" vermutlich der Tradition geschuldet ist, tatsächlich handelt es sich eher um ein handliches Buch mit über 300 Seiten, weitgehend frei von Illustrationen und grafischer Gestaltung aller Art – also ungefähr das Gegenteil von dem, was man heutzutage unter einer Zeitschrift versteht. Was es zu einer umso interessanteren Lektüre macht, wenn man sich mal drauf einlässt.

Erhältlich ist das "Heft" u.a. direkt beim Verlag.