Planänderungen

Zwei Änderungen im Plan haben sich ergeben:

1. Eigentlich hatte ich nicht vorgehabt, auf die Buchmesse nach Leipzig zu kommen, aber dann hat mich 3sat zu einem Gespräch an ihrem Stand eingeladen zum Thema "Die Kraft des Utopischen. Über Science Fiction und literarische Utopien", und diesem Ruf wollte ich mich dann doch nicht verweigern. Weitere Teilnehmer bzw. Moderatoren der Runde werden Sandra Kegel, Denis Scheck und Gert Scobel sein, das Ganze steigt am Freitag, dem 16. März 2018, um 14 Uhr am 3sat-Stand (Glashalle, Empore Nord, Stand 18). Die Veranstaltung wird auch aufgezeichnet und später online gestellt, hat man mir versichert.

2. Der Bastei-Lübbe-Verlag hat umdisponiert. Mein neuester Roman wird nicht am 30. 8. erscheinen, sondern erst etwa einen Monat später, am 28. 9. 2018. Das ist jedenfalls im Moment der Stand. Gedrückte Daumen sind willkommen.

Funkstille

Ja, es herrschte lange Funkstille auf meinem Blog. Das wird auch so schnell nicht ändern. Erfahrene Besucher dieses Netzplatzes wissen, dass das immer dann der Fall ist, wenn's gerade viel zu schreiben gibt – aber eben keine neuen Mitteilungen, sondern neue Bücher! Diesbezüglich ist gerade allerhand in der Pipeline – auch wenn ich im Moment noch nicht mehr verraten will als einen Termin: Am 30. August wird bei Bastei-Lübbe mein nächster Roman erscheinen. (Hat sich geändert.)

Weitere Informationen folgen, sobald sie spruchreif sind. Und jetzt zurück an den Schreibtisch …

Mitglied im PEN

Ich hab es normalerweise nicht so mit Mitgliedschaften in irgendwelchen Verbänden, Gruppen, Organisationen oder gar Parteien, aber als ich letzten Herbst eingeladen wurde, dem PEN-Zentrum deutschsprachiger Autoren im Ausland beizutreten, habe ich beschlossen, dass dies die Ausnahme sein soll, die die Regel bestätigt. Und so bin ich nun neuerdings PEN-Mitglied.

PEN steht übrigens nicht für den pen, den Schreibstift des Autors also, sondern ist die Abkürzung für "Poets, Essayists and Novelists", weswegen bisweilen auch die Schreibweise P.E.N. anzutreffen ist. Es ist der bekannteste und wohl auch größte internationale Autorenverband. Der "deutsche Exil-PEN" wurde 1934 in Großbritannien von Lion Feuchtwanger, Ernst Toller, Max Herrmann-Neiße und Rudolf Olden in Abgrenzung vom bestehenden, aber bereits von den Nationalsozialisten vereinnahmten deutschen PEN unter dem Namen „Deutscher PEN-Club im Exil“ gegründet. Erster Präsident wurde Heinrich Mann. 1948 erfolgte die Umbenennung in "PEN-Zentrum deutschsprachiger Autoren im Ausland" – ein Name, der mir heute angemessener erscheint, da ich mich ja nicht als im Exil lebend empfinde; ich wohne lediglich in einem anderen Mitgliedsland der Europäischen Union.